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Titel
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
PLZ / Ort:
27000 Bremerhaven
Gegenstand:
Generalplanungsleistungen zur Grundinstandsetzung von Gebäuden der
Stiftung Alfred-Wegener-Institut - Biologische Anstalt Helgoland.
Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung
beabsichtigt im Rahmen dieses Verfahrens die Biologische Anstalt Helgoland
(BAH), grundlegend instand zusetzen. Dabei soll das, in weiten Teilen
energetisch rückständige Gebäude einerseits energetisch grundsaniert,
sowie die einzelnen Nutzungsbereiche optimiert werden. Ziel ist es, den
äußerst hohen Energieverbrauch zu senken. Aufgrund der besonderen Lage des
Instituts und dessen Bedeutung als Forschungsstandort bestehen vor allem
hohe Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Bauten/
Anlagen und an die rasche Umsetzung der Maßnahmen bis Anfang 2012.
Im Rahmen der bisherigen Planungen wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt,
die in Teilbereichen für die hier genannte Maßnahme relevant ist und den
zum Verhandlungsgespräch eingeladenen Bietern zum Zeitpunkt der Einladung
zur Verfügung gestellt wird.
Als Klimafolgenzentrum blickt die Einrichtung auf eine über 100 jährige
meeresbiologische Hochsee- und Küstenforschung zurück und ist seit 1956
wissenschaftliche Plattform für die Erforschung der Helgoländer
Unterwasserwelt, sowie der Nordsee. Dabei nimmt das denkmalgeschützte
Gebäude "C", aufgrund seiner exponierten Lage am Nordost-Hafen, direkt an
der Kurpromenade gelegen, als Bindeglied zwischen Unterland und dem
Nordost Gelände mit seinen Kureinrichtungen eine Sonderstellung ein.
Als zweigeschossiger Baukörper, mit flachen Dächern konzipiert,
zergliedern sich die Gebäude in 3 wesentliche Hauptkörper. Das Aquarium,
als freistehender Kopfbau, setzt sich durch eine Fuge vom Hauptteil des
Gebäudes (Bauteil C) ab. Das Gebäude C wiederum unterteilt sich in 2,
leicht versetzt hintereinander angeordnete Riegel, die einem Sockel
aufgesetzt sind. Weitere Gebäude des Instituts sind in der Peripherie
angeschlossen. Das Aquarium ist zum derzeitigen Stand vorerst nicht
relevant für die geplanten Maßnahmen.
Die Räumlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Büroräumen, Forschungs-
und Laborräumen, Werkstätten Technikräumen, Seminarräumen und dem
Hausmeisterbereich.
Leistungsschwerpunkte/ Konkretisierung der Aufgabenbeschreibung:
Die für dieses Verfahren ausgeschriebenen Generalplanerleistungen, zur
Sanierung der betroffenen Gebäude der Biologischen Anstalt Helgoland
umfassen u. a. folgende Leistungen:
Objektplanung nach §§ 33 ff. HOAI, Planungen der technischen
Gebäudeausrüstung nach §§ 51 ff. HOAI für die Anlagengruppen 1-3, sowie
der Anlagengruppe 4-5, jeweils in den Leistungsphasen 2-8. Die Planung hat
unter energieeffizienten Gesichtspunkten zu erfolgen.
Im Zuge der Bearbeitung können weitere Gebäude mit in die Planung
einbezogen werden.
Es werden im Wesentlichen die Fassadenflächen (Gebäudehülle), sowie die
technischen Anlagen unter laufendem Betrieb energetisch saniert.
1.) Sanierung Fassade/ Kühlräume:
Für das Gebäude C (ohne Aquarium) ist die Fassadensanierung für die bisher
ungedämmten Außenbauteile (Fassaden-Hüllflächen) und der Fensterflächen
vorgesehen. Im Zuge dessen wird auch eine Stahlbetonsanierung erfolgen.
Darüber hinaus sind zusätzliche Kühlräume im Kellergeschoss geplant.
2.) Werkstattbereich/ Kellergeschoss:
Die derzeitige Planung sieht die energetische Sanierung der Werkstatt im
Kellergeschoss vor und betrifft vor allem die Fenster und Hüllflächen
(Dämmung). Weitere Alternativen zum Raumkonzept des Werkstattbereichs sind
ggf. nach Bedarf zu sondieren. Die gesamte Sanierung des Kellergeschosses
hat unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen für die
Hälterungs- und Kühlräume (siehe auch Punkt 1. "Sanierung Kühlräume"), wie
auch der Fluchtwege zu erfolgen.
3.) Sanierung Lüftungsanlage:
Es ist angedacht, die abgängige Anlage zu sanieren und als
Lüftungszentrale in den bereits bestehenden Zisternenkammern des
Innenhofes unterzubringen. Die vorhandenen Lüftungsleitungen im
Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sollen dabei erhalten bleiben.
4.) Laborwasser/ Seewasser:
Eine Trennung der Laborabwässer/ Seewässer, ist dringend erforderlich.
Hierfür sind 2 separate Stränge vorgesehen.
Kosten:
Die Nettobaukosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf ca. 4 600
000 EUR.
Es ist geplant die Grundsanierung der Gebäude ohne Aquariumsbereich, gem.
Konzept aus der Machbarkeitsstudie auszuführen.
Davon entfallen auf KG 300 ca. 1 592 000 EUR und auf KG 400 ca. 2 088 000
EUR.
Alle Kosten verstehen sich als Nettokosten, da Helgoland von der
Mehrwertsteuer befreit ist.
CPV: 71240000.
weitere Informationen siehe Volltext
Stiftung Alfred-Wegener-Institut - Biologische Anstalt Helgoland.
Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung
beabsichtigt im Rahmen dieses Verfahrens die Biologische Anstalt Helgoland
(BAH), grundlegend instand zusetzen. Dabei soll das, in weiten Teilen
energetisch rückständige Gebäude einerseits energetisch grundsaniert,
sowie die einzelnen Nutzungsbereiche optimiert werden. Ziel ist es, den
äußerst hohen Energieverbrauch zu senken. Aufgrund der besonderen Lage des
Instituts und dessen Bedeutung als Forschungsstandort bestehen vor allem
hohe Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Bauten/
Anlagen und an die rasche Umsetzung der Maßnahmen bis Anfang 2012.
Im Rahmen der bisherigen Planungen wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt,
die in Teilbereichen für die hier genannte Maßnahme relevant ist und den
zum Verhandlungsgespräch eingeladenen Bietern zum Zeitpunkt der Einladung
zur Verfügung gestellt wird.
Als Klimafolgenzentrum blickt die Einrichtung auf eine über 100 jährige
meeresbiologische Hochsee- und Küstenforschung zurück und ist seit 1956
wissenschaftliche Plattform für die Erforschung der Helgoländer
Unterwasserwelt, sowie der Nordsee. Dabei nimmt das denkmalgeschützte
Gebäude "C", aufgrund seiner exponierten Lage am Nordost-Hafen, direkt an
der Kurpromenade gelegen, als Bindeglied zwischen Unterland und dem
Nordost Gelände mit seinen Kureinrichtungen eine Sonderstellung ein.
Als zweigeschossiger Baukörper, mit flachen Dächern konzipiert,
zergliedern sich die Gebäude in 3 wesentliche Hauptkörper. Das Aquarium,
als freistehender Kopfbau, setzt sich durch eine Fuge vom Hauptteil des
Gebäudes (Bauteil C) ab. Das Gebäude C wiederum unterteilt sich in 2,
leicht versetzt hintereinander angeordnete Riegel, die einem Sockel
aufgesetzt sind. Weitere Gebäude des Instituts sind in der Peripherie
angeschlossen. Das Aquarium ist zum derzeitigen Stand vorerst nicht
relevant für die geplanten Maßnahmen.
Die Räumlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Büroräumen, Forschungs-
und Laborräumen, Werkstätten Technikräumen, Seminarräumen und dem
Hausmeisterbereich.
Leistungsschwerpunkte/ Konkretisierung der Aufgabenbeschreibung:
Die für dieses Verfahren ausgeschriebenen Generalplanerleistungen, zur
Sanierung der betroffenen Gebäude der Biologischen Anstalt Helgoland
umfassen u. a. folgende Leistungen:
Objektplanung nach §§ 33 ff. HOAI, Planungen der technischen
Gebäudeausrüstung nach §§ 51 ff. HOAI für die Anlagengruppen 1-3, sowie
der Anlagengruppe 4-5, jeweils in den Leistungsphasen 2-8. Die Planung hat
unter energieeffizienten Gesichtspunkten zu erfolgen.
Im Zuge der Bearbeitung können weitere Gebäude mit in die Planung
einbezogen werden.
Es werden im Wesentlichen die Fassadenflächen (Gebäudehülle), sowie die
technischen Anlagen unter laufendem Betrieb energetisch saniert.
1.) Sanierung Fassade/ Kühlräume:
Für das Gebäude C (ohne Aquarium) ist die Fassadensanierung für die bisher
ungedämmten Außenbauteile (Fassaden-Hüllflächen) und der Fensterflächen
vorgesehen. Im Zuge dessen wird auch eine Stahlbetonsanierung erfolgen.
Darüber hinaus sind zusätzliche Kühlräume im Kellergeschoss geplant.
2.) Werkstattbereich/ Kellergeschoss:
Die derzeitige Planung sieht die energetische Sanierung der Werkstatt im
Kellergeschoss vor und betrifft vor allem die Fenster und Hüllflächen
(Dämmung). Weitere Alternativen zum Raumkonzept des Werkstattbereichs sind
ggf. nach Bedarf zu sondieren. Die gesamte Sanierung des Kellergeschosses
hat unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen für die
Hälterungs- und Kühlräume (siehe auch Punkt 1. "Sanierung Kühlräume"), wie
auch der Fluchtwege zu erfolgen.
3.) Sanierung Lüftungsanlage:
Es ist angedacht, die abgängige Anlage zu sanieren und als
Lüftungszentrale in den bereits bestehenden Zisternenkammern des
Innenhofes unterzubringen. Die vorhandenen Lüftungsleitungen im
Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sollen dabei erhalten bleiben.
4.) Laborwasser/ Seewasser:
Eine Trennung der Laborabwässer/ Seewässer, ist dringend erforderlich.
Hierfür sind 2 separate Stränge vorgesehen.
Kosten:
Die Nettobaukosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf ca. 4 600
000 EUR.
Es ist geplant die Grundsanierung der Gebäude ohne Aquariumsbereich, gem.
Konzept aus der Machbarkeitsstudie auszuführen.
Davon entfallen auf KG 300 ca. 1 592 000 EUR und auf KG 400 ca. 2 088 000
EUR.
Alle Kosten verstehen sich als Nettokosten, da Helgoland von der
Mehrwertsteuer befreit ist.
CPV: 71240000.
weitere Informationen siehe Volltext
Angebot:
09.09.2010
